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So da ich ja den Blog erst einen Tag später erstellen konnte kommt hier gleich der zweite Tag der heute anstand.
Nach dem aufstehen gegen halb neun habe ich mir erstmal Zeit gelassen. Zuerst bin ich duschen gegangen und danach habe ich (hört sich jetzt vielleicht blöd an) dasselbe gegessen wie gestern abend. Croissants aus dem tollen Franprix Supermarkt mit Käse drauf. Danach ein bischen geschaut was ich heute so mache und irgendwie nach elf Uhr ging es los.
Mein erste Ziel war die Sacre Coeur, eine bekannte Kirche in Paris, die sich auf einem Hügel befindet. Als ob zum Bahnhof Bagneux und mit dem RER B (RER Züge werden im ersten Beitrag erklärt) nach Paris reingefahren. Umgestiegen Station Châtelet Les Halles und ewig gelaufen bis zur Metro. In die Metrolinie eins umgestiegen und nach ein paar Haltstellen in die Metrolinie zwei umgestiegen. Nach ein paar weiteren Stationen war ich dann an der richtigen Station angekommen. Von der Metrosation führt eine Straße Richtung Sacre Coeur wo lauter Souvenirläden und so weiter sind. Habe ich mir ein paar Postkarten gekauft die ich wegschicken wollte. Ich dachte mir holst dir gleich noch Briefmarken dazu. Nix wars, da gab es keine. Tabacco sagte er, ja nun finde mal nen Tabakladen. Naja dachte ich mir wirst schon mal an einem vorbeikommen.
Also weiter Richtung Sacre Coeur. Die ganzen Stufen wollte ich da nun nicht hochlaufen, also bin ich zu der Aufzugähnlichen Bahn und bin den Hügel hochgefahren. Nur das man da schräg hochgezogen wird und nicht senkrecht wie in einem normalen Aufzug. Oben angekommen da war sie nun die Sacre Coeur, wäre acuh gerne mal rein aber hatte nicht wirklich Bock mich an dieser Schlange anzustellen. Nach ein paar Bildern von der Kirche und dem Ausblick über die Stadt ging es wieder hinunter, diesmal aber über die Treppen. Runter geht es ja über die Treppen recht einfach.
Als nächstes wollte ich zur Champs-Élysées, der berühmten Straße von Paris. Ach der berühmtesten von ganz Frankreich würde ich sagen. Wieder in die Metro runter und die Linie zwei ein paar Stationen weiter gefahren und wieder in die Metrolinie eins umgestiegen. Das erweckt jetzt vielleicht den Eindruck das es nur zwei Metrolinien in Paris gibt, nein es gibt vierzehn Stück. Das war jetzt nur Zufall das ich wieder in die Linie eins umgestiegen war. In dieser wieder ein paar Stationen und schwups war ich auf dieser besagten berühmten Straße, wo Polizisten heute mal den Verkehr an einer Kreuzung regelten. War da die Ampel putt? Na wer weiss.
Nach ein paar Schnappschüssen ging es wieder runter in die Metro und die Linie eins bin ich diesmal in die andere Richtung bis zum Ende gefahren. Dort gab es nämlich eine Art Einkaufszentrum welches ich mir irgendwie anders vorgestellt habe. Die Metrolinie eins und der RER A sind an diesem Bahnhof und oben gibt es ein paar Geschäfte. War irgendwie komisch. Pinkeln musste ich auch mal, gab natürlich keine Toilette dort. War ja klar dachte ich mir, lauter Geschäfte und kein Klo! Oben gab es noch etwas um fotografieren.
Danach bin ich wieder runter und die Metrolinie eins zurückgefahren und nach ein paar Stationen umgestiegen um zum Gare du Nord, dem Nordbahnhof zu kommen.
Als erstes fix zur Toilette gegangen, in der Toilette drin kommt nen Polizist rein und sagt das es man jetzt raus soll. Hä dachte ich mir, nu habe ich schon mal ne Toilette gefunden und kann nicht mal in Ruhe pissen!!! Naja ich war ja nun schon fertig. Keine Ahnung was da jetzt der Grund dafür war. Hunger hatte ich nun auch und habe draußen vorm Bahnhof dieses bekannte gelbe M gesehen und dachte mir ja das kennste, gehste halt dahin.
Nach dem Essen bin ich mit der Metrolinie vier ein paar Stationen gefahren und bei der Station Cité ausgestiegen. Ihr erinnert euch doch noch an meine Suche nach Briefmarken. Ich wusste wo ich dort welche kriege und deswegen bin ich dorthin und habe mir welche geholt (natürlich hat es mittlerweile angefangen zu regnen). Wieder runter in die Metro, die Linie 4 etwas weiter gefahren und dann wieder in den RER B umgestiegen und bis nach Bagneux gedüst. Der Regen hat mittlerweile NICHT aufgehört, bin also noch in die Franprix Supermarkt rein, wusste ja was mich erwartet. Was zu trinken geholt und ein gegrilltes Hähnchen mit einem Baguette, dies sollte mein Abendbrot heute sein. Mittlerweile hatte die Regenintensität zugenommen, war ja klar. Also etwas schneller gelaufen und rein ins Haus. Bin dann ab unter die Dusche und dann vor den Laptop um diesen Blog zu schreiben.
Jetzt werde ich noch ein bischen vor dem Laptop hocken, etwas essen und dann ist dieser Tag auch rum. Bis morgen dann.
tycoon83 am 04. Juni 17
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Erstmal sorry an alle das ich erst heute anfange zu schreiben da meine Reise ja gestern schon angefangen hat. Konnte erst 24h nach der Anmeldung meinen Blog erstellen.
Also, gestern morgen gegen halb fünf in der früh ging es in meiner thüringischen Heimtastadt los. Es ging über Erfurt nach Frankfurt. Dort hatte mein Zug blöderweise Verspätung weil mal wieder ein paar Trottel irgendwo in der Pampa einen Spaziergang über die Gleise machten und deswegen habe ich meinen Anschlusszug Richtung Paris verpasst.
Als Alternative wurde im Zug eine Verbindung Richtung Karlsruhe und von dort in Richtung Paris angeboten. Musste auch keine neue Reservierung kaufen (wäre ja noch schöner). Alles in allem kam ich ca. 2h später als geplant in Paris an. Ging ja noch.
So ab Gare de l'Est, also dem Ostbahnhof ging es Richtung Bagneux wo ich jetzt das Wochenende wohne. Durch meine Vorbereitung wusste ich ja mit welchen Linien ich fahren musste. Vom Gare de l'Est bin ich rüber zum Gare du Nord, dem Nordbahnhof gelaufen. Von dort ging mit dem RER B, (RER sind S-Bahn ähnliche Züge die bis in die Vororte von Paris rausfahren) bis südlich von Paris nach Bagneux. Von da sind es noch 5 Minuten Fußweg.
Als ich bei dem Haus angekommen war habe ich mir erstmal den Schlüssel bei dem Bäcker um die Ecke geholt da wie mir mein Gastgeber Luc mitgeteilt hatte er nicht zu Hause ist und den Schlüssel für mich dort hinterlegt hat. Zuerst habe ich mich mal im Haus umgesehen. Neben dem Erdgeschoss gibt es noch zwei weitere Etagen. In der ersten Etage gibt es mehrere Zimmer, in einem davon bin ich. Das Bad ist auf der selben Etage. Oben wohnt Luc der Gastgeber.
Zuerst habe ich mich erstmal etwas eingerichtet, ein paar Sachen ausgeräumt usw.
Nach ca. 1h kam Luc nach Hause. Ein cooler Typ um die Mitte 40. Wir sprechen vermehrt Englisch weil ich das halt mal besser kann als Französisch. Er spricht auch etwas Deutsch weil er eine Weile in Deutschland gewohnt hat. Luc hat mir alles erklärt das ich z.b. auch die Küche mit nutzen kann.
Viel habe ich an diesem Tag nicht mehr gemacht weil ich ziemlich kaputt von der Reise war (diese blöden Gleiswanderer!!!). Ich bin noch zum Franprix Supermarkt gelaufen, der sich beim Bahnhof Bagneux befindet. Also um die fünf Minuten Fußweg. Brauchte ja noch was zum Abendbrot.
Dort angekommen sah es erstmal ganz gut aus dort drin. Ein Mitarbeiter hatte einen Einkaufswagen bei sich und schmiss da lauter Sachen aus den Kühlregalen rein, bei denen war bestimmt das Mindesthalbarkeitsdatum abgelaufen dachte ich mir so. Bei den Getränken war er leider noch nicht angekommen die waren nämlich fast alle abgelaufen, na toll dachte ich mir. Wenn da irgendwelches Fruchtfleisch oder was auch immer so drin rumschwimmt und dieses auch sich am Flaschenboden abgesetzt hat, naja da nimmste das mal nicht. Bei Hohes C kennt man das ja, aber bei normaler Limonade oder Eistee ähnlichen Getränken eher nicht. Wer weiss vielleicht ist das ja in Frankreich normal, weiss man ja nicht. Jedenfalls habe ich dann noch was zum trinken gefunden was nicht abgelaufen war und wo auch nichts undefinierbares drin rumgeschwommen ist.
Nun kam das nächste Problem, was esse ich jetzt zum Abendbrot. Naja habe ich mich mal umgeschaut und habe ich dann für eine Packung mit ein paar kleinen Croissants drin entschieden. Etwas auf die Croissants sowie Yoghurt musste es auch noch sein, aber Vorsicht in der Abteilung ist der gute Mitarbeiter der die abgelaufenen Sachen wegschmeisst. Also an das Kühlregal und nach Käse geschaut, Emmentaler in Scheiben sah ganz gut aus, nehme ich. Stop Haltbarkeitsdatum checken, ok passt. So jetzt der Yoghurt. Auswahl ganz okay, ach nimmste Danone, kennt man ja. Haltbarkeitsdatum bei diesem auch überprüfen, ohje nur bis Anfang Juni. Ne den nimmste mal nicht, greifst mal weiter hinten rein. Ah bis Mitte Juni, passt. Ab zur Kasse und bezahlen.
Aus dem Laden raus und dann muss es natürlich schiffen. Na der Weg ist ja nicht weit, also einen Schritt zugelegt und rein ins Haus.
Dann bin ich erstmal Duschen gegangen. Danach habe ich Abendbrot gemacht und hing noch etwas vor dem Laptop und dann war der Tag quasi zu Ende. Mehr gibt es morgen wieder. Bis dann.
tycoon83 am 03. Juni 17
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