Montag, 5. Juni 2017
Vierter Tag/Quatrìeme Jour
Hallo da bin ich wieder. Heute meine Erlebnisse vom vierten Tag meiner Reise. Es geht nach Bordeaux und nach Arcachon, welches direkt am Meer um die fünfzig Kilometer südwestlich von Bordeaux und Pessac liegt.

Nach dem aufstehen gegen acht Uhr habe ich zusammen mit meinen tollen Gastgebern Frühstück gemacht. Gegen halb zehn habe ich mich zum Bahnhof von Pessac begeben um von dort die Straßenbahn in Richtung Bordeaux zu nehmen.

in Bordeaux aus der Straßenbahn aufgenommen

Brücke ueber die Garonne in der Nähe der Cité du vin

Mein erstes Ziel war die Cité du vin. Übersetzt die Weinstadt, welche ein großes Gebäude mit einer architektischen Meisterleistung darstellen soll. Dort kann man etwas über die Geschichte des Weines in der ganzen Region um Bordeaux erfahren, so eine Art Weinmuseum. Außerdem gibt es noch einen Shop in dem man Wein und allerhand Sachen die mit Wein zu tun haben kaufen kann.

die Cite du vin, Weinstadt

Danach bin ich in Richtung Hafen gelaufen und habe mir den alten U-Boot Hafen angeschaut. Ein Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg. Von dort starteten damals U-Boote in Richtung Atlantischer Ozean.

die alten Uboot Bunker aus dem zweiten Weltkrieg

und aus diesem Hafenbecken sind die Uboote damals in die Garonne gefahren und von dort in den Atlantik

Als ich damit fertig war bin ich zurück zur Straßenbahn und habe mich wieder auf den nach Pessac gemacht.

Dort sagten mir meine Gastgeber das sie heute in Richtung Arcachon wollen und fragten mich das sie mich bis nach Arcachon mitnehmen können. Das passte also ganz gut. Nach ein paar Minuten Vorbereitung ging es dann mit dem Auto los. Meine Gastgeber haben mich am Bahnhof in Arcachon abgesetzt und sind dann zu Ihrem Ziel südlich von Arcachon gefahren.

der Bahnhof Arcachon

Am Bahnhof kaufte ich noch schnell mein Rückfahrticket und danach ging es Richtung Strand.

ein Casino direkt am Strand von Arcachon

Nach fünf Minuten Fußweg war der Strand erreicht.

dies ist eine Bucht von der es raus in Richtung Atlantik geht

Bassin de Arcachon, Becken von Arcachon

eines der Piers

eine der kleinen Faehren die dort in der Bucht hin und herfahren

kleine Boote in der Bucht

Ein paar Bider später lief ich noch etwas der Strandpromenade lang und auf einen der dortigen Piers um den Ausblick aufs Wasser zu genießen und noch ein paar Fotos zu schießen. Dann ging es wieder zurück in Richtung Bahnhof und nahm den nächsten Zug zurück nach Pessac.

im Bahnhof von Arcachon

im Bahnhof von Arcachon

dort geht es aus den Bahnhof raus

In Pessac angekommen bin ich noch schnell in der Nähe des Bahnhofs in den Supermarkt gegangen um mir etwas zu essen und trinken zu holen.

So geht auch dieser Tag langsam zu Ende und wir hören uns morgen wieder.



Dritter Tag/Troisieme Jour
Hallo an alle, der dritte Tag rum und hier kommen die Erlebnisse des Tages.

Gegen halb sieben bin ich heute morgen aufgestanden, ich war schon irgendwie müde. Eine Dusche hat geholfen um auf die Beine zu kommen. Danach räumte ich meine Sachen wieder in meine Taschen und Koffer um um danach noch eine kurze Unterhaltung mit dem Gastgeber zu führen um dann Au Revoir zu sagen.

Also machte ich mich auf den Weg zurück zum Bahnhof von Bagneux. Ich fuhr wieder nach Paris rein und stieg in der Station Denfert-Rochereau um, um zu der Metrolinie sechs zu kommen. Mit dieser fuhr ich zum Gare Montparnasse, denn dort sollte meine Reise weiter gehen.

der Turm im Pariser Stadteil Montparnasse, beim Bahnhof Montparnasse

Dort angekommen holte ich mir was zum ein Baguette belegt mit Schinken und Käse zum Preis von 4,95 Euro (viel zu teuer wenn ihr mich fragt). Dann besichtigte ich noch den Bahnhof weil ich noch etwas Zeit hatte bis der Zug losfuhr.

en Gare Montparnasse, im Bahnhof Montparnasse

Abfahrt des Zuges war dann gegen halb zehn. Raus aus Paris und Richtung Südwesten. Lange Zeit sieht man nur große Felder und ab und zu mal ein paar Autos und Bäume, nicht sehr berauschend also.

irgendwo im nirgendwo
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unterwegs in Richtung Südwestfrankreich bei Tours bzw. Poitiers

im TGV alles modern eingerichtet

TGV als Doppelstockzug

Ankunft in Bordeaux gegen 13 Uhr. Da meine Gastgeber erst gegen 16 Uhr daheim waren habe ich mir am Bahnhof in Bordeaux noch etwas Zeit gelassen.

vorm Bahnhof Bordeaux Saint-Jean

Nachdem ich auf Toilette war bin ich noch ins McDonalds im Bahnhof gegangen. Gegen 15 Uhr ist dann mein Zug nach Pessac gefahren. Diese Fahrt dauerte ganze fünf Minuten da Pessac gleich an Bordeaux grenzt. Dort angekommen lief ich nun zu meiner neuen Unterkunft.

Ich wurde freundlich empfangen und wir unterhielten uns eigentlich den ganzen restlichen Tag. Sie mögen es genauso wie ich neue Leute kennenzulernen und deswegen passt das richtig gut.

Mir wurde sogar eine gutes Abendbrot serviert mit allem drum und dran. Vorspeise, Hauptgang und ein Eis zum Nachtisch. Das fand ich richtig klasse.

Vorspeise waren geschnittene Baguettescheiben mit gebratenen Gemüse drauf und einer Scheibe Käse. Das ganze fünf Minuten in den Ofen und fertig. Quasi eine Art Fingerfood. Der Hauptgang war eine Art Blätterteig als Boden und drauf kam Schinken mit Rührei. Dazu ein paar Gewürze und geriebener Käse rundete das ganze ab. Das ganze eine halbe Studen im Ofen und et voíla, fertig. Es war richtig lecker. Als Dessert gab es ein paar Kugeln Eis mit Schokosoße und einigen Bananenstücken garniert. Alles in allem ein gelungenes Essen.

Nach vielen Anekdoten über Deutschland und Frankreich ging es dann kurz vor Mitternacht zu Bett. Mehr gibt es dann morgen wieder. Gute Nacht.