Hallo und willkommen zum neunten Tag. Heute ging es übers Wasser und in eine kleine Bucht mit vielen Häusern die ganz nah am oder sogar im Wasser stehen.
Gegen halb zehn bin ich heute aufgestanden und nach einem Frühstück mit Cornflakes und dem Badbesuch bin ich los Richtung Bahnhof und damit auch in Richtung Fähranleger. Dieser befindet sich nämlich direkt hinter dem Bahnhof.
Und nach dem Ticketkauf ging es auf die Fähre, es war nicht einer dieser großen, sondern eine kleineres Boot. Die großen sind für die Züge gedacht die in Richtung Sizilien und zurück gebracht werden. In dem Fährboot fühlt man sich wie im Kino, viele Plätze in mehreren Reihen. Vorne gab es sogar einen Fernseher, dieser wurde aber nicht angemacht, bei zwanzig Minuten Fahrt lohnt das wohl auch kaum.
Auf Sizilien angekommen habe ich mir erstmal den Bahnhof Messina Centrale angeschaut und dem Treiben der Züge die von der Fähre kommen und auf die Fähre gefahren werden zugeschaut. Dies wird wie auch auf der Seite vom Festland mit einer Rangierlok mit Dieselantrieb durchgeführt, da die Oberleitungen nicht bis direkt zur Fähre reichen.
Danach bin ich Richtung Innenstadt gelaufen und habe mir etwas Messina angeschaut.
Nach dem Essen bin ich wieder Richtung Fähranleger und es ging zurück zum Festland.
Von dort bin ich in den Bahnhof und habe mir ein Hin-und Rückfahrticket nach Scilla geholt. Denn dort sollte ich laut meiner Gastgeberin auch mal hin.
Nach einer Fahrt von fünf bis zehn Minuten hatte ich auch schon mein Ziel erreicht.
Ich ging gleich Richtung Strand und von dort nach Norden zu einem Tunnel der mich in eine kleine Bucht führte.
Dort gab es unter anderem einen Aussichtspunkt wo man aufs offene Meer schauen konnte.
Das was aber interessanter war, waren die Häuser die in der Bucht standen Sie waren sehr nah am Wasser gebaut und manche könnte auch im Wasser gestanden haben, wessen ich mir aber nicht sicher war. Ich ging Richtung der Häuser durch kleine Gassen und nahm einen paar Treppen runter Richtung Wasser und machte ein paar Fotos.
Danach ging ich wieder zurück durch den Tunnel zum Strand, holte mir an einem Imbiss ein Eis und ging wieder zurück zum Bahnhof. Es war schon den ganzen Tag sehr heiss und ich war am Dauerschwitzen.
Wieder zurück in Villa San Giovanni ging ich noch schnell in das Einkaufs-
zentrum der Stadt und holte mir noch was zu trinken. Danach ging es heim und einfach nur unter die Dusche um sich wieder frisch zu fühlen und natürlich auch um etwas abzukühlen. Es war bereits gegen siebzehn Uhr und beschloss für heute hier zu bleiben und einen ruhigen Abend zu verbringen, genug geschwitzt für heute.
Also bis morgen dann. Mal sehen was da so anliegt. Bis dann.
tycoon83 am 10. Juni 17
|
Permalink
|
|
Hallo und willkommen beim achten Tag meiner Reise. Dieser beginnt diesmal mitten in der Nacht.
Wir befinden uns nämlich gerade im Zug Richtung Süditalien nachdem wir wie ihr ja wisst Milano mit fünfzig Minuten Verspätung verlassen hatten. Gegen sechs Uhr morgens bin ich zum ersten Mal aufgewacht und wir befanden uns geographisch gesehen kurz vor Napoli. Da wir ja aber Neapel nicht anfuhren ging es weiter Richtung Süden. Erster Halt im Süden Italiens sollte Salerno kurz vor sechs Uhr in der Früh sein. Da sich Salerno aber ca. sechzig km südlich von Neapel befindet war natürlich auch klar das die Verspätung noch bestand. Ist ja auch schwierig fünfzig Minuten aufzuholen. So ging die Fahrt dann an der Mittelmeerküste Italiens weiter, über Sapri, Maratea und Scalea.
Dort wollte ich mal schauen was die Verspätung denn so macht. Also schaute ich aus dem Fenster um einen Blick auf die Anzeigtafeln am Bahnsteig zu erhaschen. Und was sah ich da, es waren mittlerweile siebzig Minuten. Wie auch immer das zustande kam. Ich weiss es nicht da ich zwischendurch nochmal geschlafen hatte. Es half ja aber nichts, es ging auch so weiter. Ich schrieb meiner Gastgeberin das der Zug Verspätung hatte und sich deswegen meine Ankunft verzögert. Über Paola und Lamezia Terme ging es weiter Richtung Süden. Ich war mittlerweile wach und weil wir irgendwo an einem kleineren Bahnhof nochmal eine kleinere ungeplante Pause machten schaute ich beim nächsten Halt wieder auf eine Anzeigetafel. Nun ja, es waren jetzt neunzig Minuten Verspätung. Bis ich dann bis im Süden war dauerte es noch eine Weile. Geplante Ankunft an meinem Ziel war kurz nach halb elf und tatsächliche Ankunft war kurz vor zwölf Uhr am Mittag. Das war eine lange Reise sage ich euch. Aber ich wusste ja das sie lang wird und eine Verspätung durchaus möglich ist.
Meine Gastgeberin schrieb mir das mich Ihr Vater am Bahnhof abholt da sie noch arbeitet und tatsächlich war das auch so, da musste ich nicht bis zu ihr laufen.
Am Ziel angekommen ging ich dann in das Shopping Center welches mir der Vater meiner Gastgeberin auf dem Weg gezeigt hatte. Nach dem Einkauf ging es fix zurück und ruhte mich aus da ich von der Reise schon geschafft war. Ich ging auch nicht nochmal irgendwo hin, reichte mir für den heutigen Tag.
Nachdem die Gastgeberin zuhause war zeigte sie mir noch alles, unter anderem auch den Garten. Zur Winterzeit hängen noch mehr Früchte im draußen, jetzt ist es zu heiß meinte sie. Die Zitronen sind ja rießig sage ich euch. Die es bei uns im Supermarkt gibt die sind halb so groß.
Und was morgen so ansteht erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Bis dann.
tycoon83 am 10. Juni 17
|
Permalink
|
|
Hallo da bin ich wieder. der zweite Teil meiner Reise beginnt. Jetzt gehts auf nach Italien.
Aber noch sind wir in Frankreich, nämlich in Nizza. Nachdem ich am Donnerstag morgen gegen halb acht aus dem Bett bin hatte ich Frühstück gegessen und mich im Bad fertig gemacht. Mein Gastgeber hatte mich schon am Vorabend verabschiedet da er die Nacht nicht bei sich zu Hause verbracht hatte. Also ging es gegen halb neun los Richtung Bahnhof Nice Riquier, einem kleineren Bahnhof Richtung Osten aus der Stadt raus.
Dort angekommen hatte ich noch ca. zwanzig Minuten Zeit bis der Zug kam, als hieß es etwas warten. Nachdem der Zug dann kam war er total überfüllt, also war mir ein Stehplatz gewiss. Naja dachte ich mir, die Fahrt nach Ventigmilia, dem ersten Bahnhof auf italienischer Seite dauert ja nicht lange. Doch so lange musste ich garnicht stehen. Als wir in Monaco Monte-Carlo angekommen waren wurde der Zug doch recht leer. Es saß danach sogut wie niemand mehr im Zug, den Sitzplatz konnte ich mir quasi aussuchen.
In Ventigmilia angekommen hatte ich noch etwas eine Stunde Zeit bis mein Intercity in Richtung Mailand losfuhr. Ich vertrat mir noch ein bischen die Beine im Bahnhof und vor dem Bahnhof, danach ging es wieder Richtung Bahnsteig und da der Zug schon da stand konnte man auch schon einsteigen. Gegen elf Uhr am Vormittag ging es dann auch los. Eine längere Zeit nur an der italienischen Mittelmeerküste entlang, diese verließen wir dann nachdem wir in Genova Principe, dem einen der beiden größeren Bahnhöfe in Genua in Richtung Norden fuhren. Gegen fünzehn Uhr am Nachmittag mit etwas Verspätung kam ich dann in Milano Centrale an.
Da ich seit dem Frühstück nichts gegessen hatte habe ich mir erstmal was zu essen gesucht. Nach dem essen wollte ich mir italienische Briefmarken besorgen, doch die auf dem Postamt haben nicht so richtig begriffen was ich wollte bzw. wollten nicht begreifen. Ich kann diese ja auch noch später besorgen, dachte ich mir so.
Den Bahnhof noch zu begutachten war natürlich auch ein Muss, die Haupthalle ist wirklich ein Genuss sie anzusehen. Diese ganzen Verzierungen sind wirklich toll. Nach dem ganzen bestaunen habe ich mich auf einen der ganzen Stühle gesetzt und erstmal das ganze Geschehen auf mich wirken lassen.
Die Zeit verstrich so langsam und ich wollte mir bevor es Richtung Zug ging noch etwas zu essen für die Fahrt besorgen, es war bereits nach neunzehn Uhr. Meine Wahl fiel auf ein Stück Pizza, was sonst in Italien, nicht wahr. Danach macht ich mich auf den Weg in Richtung Zug. Wie so viele andere die auch mit einem Zug fahren wollten wartete ich dann vor einer der großen Anzeigtafeln darauf auf welchem Gleis denn mein Zug losfuhr. So eine Viertelstunde vor der geplanten Abfahrt des Zuges wurde eine Verspätung von zehn Minuten angezeigt. Na gut, zehn Minuten gehen ja noch dachte ich mir. Dann wurden aus zehn Minuten auf einmal dreißig. Wie kann so eine Verspätung passieren wenn der Zug hier losfährt. War mir nicht so ganz klar. Als dann aus den dreißig dann fünfundvierzig Minuten wurden dachte ich mir das kann ja heiter werden. Kurz darauf wurde dann endlich das Gleis neunzehn angezeigt. Und eine große Welle von vielen Personen die eben noch alle mit nach oben geneigten Kopf auf die Anzeigetafeln geschaut haben setzte sich in Bewegung. Alles in allem fuhr der Zug dann mit fünfzig Minuten Verspätung um einundzwanzig Uhr los.
Ich aß meine kalte Pizza und habe noch etwas in meinem Buch gelesen und irgendwann war auch Zeit fürs Bett.
Und bis zum nächsten Tag. Bis dann.
tycoon83 am 10. Juni 17
|
Permalink
|
|