Mittwoch, 7. Juni 2017
Sechster Tag/Sixième Jour
Hallo an diesem heißen Tag aus Nizza an der Côte d'Azur. Hier kommen meine Berichte vom heutigen Tage.

Nizza aus der Wohnung fotografiert. Diese liegt etwas oberhalb der Stadt, deswegen der Ausblick

Wann ich heute aufstehen wollte war mir gestern noch nicht so ganz klar, es hat sich dann so gegen halb zehn eingependelt. Nach dem Frühstück und dem üblichen Besuch im Bad ging es dann gegen halb elf los.

unterwegs in Richtung Innenstadt

Bis runter in die Stadt lief ich ca. eine halbe Stunde, mein Gastgeber hatte mir gesagt wo ich überall hingehen kann und so orientierte ich mich auch.

in der Nähes des Hafens

Zuerst ging es zum Hafen wo allerlei schicke Boote liegen und ich mir wünschte eins von denen gehöre mir.

Hafen von Nizza

die sind mal richtig fett

Überblick über den Hafen

ein Kreuzfahrtschiff lag auch im Hafen

das Kreuzfahrtschiff näher fotografiert

Nach dem erkunden des Hafens ging ich zurück Richtung rue Bonaparte und lief diese Richtung Westen zur Straßenbahn. Diese nahm ich dann und bin bis zur Haltestelle Gare Thiers in der Nähe des Gare Nice Ville dem Hauptbahnhof von Nizza gefahren. Von dort ging es zum Hauptbahnhof und mit dem Zug nach Monaco-Monte Carlo.Wenn man dort aus dem Bahnhof rauskommt ist man gleich mitten im Geschehen und vor der Hauptkulisse wo auch kürzlich das Formel eins Rennen stattfand. Etliche Arbeiten sind noch im Gange um das Formel Ambiente wieder zurückzubauen. Die ganzen Tribünen werden demontiert und die Straßen mit den zugeschweißten Gullideckeln werden instandgesetzt.

in dem Bahnhof
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Monaco Monte-Carlo

in die andere Richtung fotografiert

die Straße von Start und Ziel vom Formel 1 Rennen

diese Straße fahren die Formel 1 Autos immer hoch, das ist die erste Kurve nach der Straße von Start und Ziel

der Hafen von Monaco

die Straße unten am Hafen wo ebenfalls die Formel 1 Autos langfahren. Und die Tribünen die vom Rennen noch abgebaut werden

der Hafen Monacos

Nach ein paar Bildern von der Umgebung des Formel eins Geschehen und dem Hafen ging ich auf die Suche nach was essbarem. Dieses fand ich dann auch, eine kleine Pizzaria. Dort holte ich mir ein Stück Pizza mit Kebab drauf. Nachdem ich dieses gegessen hatte ging ich noch in einen Supermarkt um mir was zu trinken zu holen und dann ging es wieder zurück nach Nizza.

In Nizza angekommen machte ich mich auf dem Weg zum Strand. Dort bin ich etwas an der Strandpromenade langelaufen. Nachdem ich genug von der Sonne hatte ging es wieder Richtung Straßenbahn und nach ein paar Metern zu Fuß ging es in die Corniche André de Joly. Dort wohne ich nämlich gerade.

Nach dem Duschen geht es noch mal los etwas zum Abendbrot besorgen und dann war es das auch vom heutigen Tage. Morgen kann es sein das ich keinen Bericht schreibe da ich die Nacht in einem Nachtzug verbringe und es daher etwas schwieriger wird. Spätestens am Freitag gibt es dann wieder Berichte von mir. Also bis dann.



Mittwoch, 7. Juni 2017
Fünfter Tag/Cinquième Jour
Hallo da bin ich wieder. Hier meine Berichte vom fünften Tag der Reise.

Heute war ich eigentlich nur mit dem Zug unterwegs. Nach dem aufstehen gegen halb sechs gab es Frühstück und dann habe ich zum Aufbruch fertig gemacht. Vorher habe ich mich noch von meinen tollen Gastgebern verabschiedet und dann ging es los. Natürlich musste es regnen, naja Jacke raus und los.

Es ging von Pessac mit einer Fahrt von fünf Minuten nach Bordeaux. In Bordeaux fuhr mein Intercity gegen halb acht nach Marseille. Nach ca. einer halben Stunde Fahrt kamen wir unplanmäßig in Langon zum Halt. Per Lautsprecheransage im Zug hieß es das es vor uns auf der Strecke Signalprobleme gibt und das der Zug jetzt hier erstmal eine halbe Stunde stehen bleiben muss. Na dann dachte ich mir, mein Anschlusszug in Marseille habe ich schon in meinem geistigen Auge ohne mich losfahren sehen. Gleichzeitig habe ich mir aber auch gedacht, ich habe ja eine dreiviertel Stunde in Marseille Zeit, also kann es ja noch klappen.

Nach dieser besagten halben Stunde ging es dann weiter, zwischendurch wurden wir mal ab und zu etwas langsamer aber das war nicht weiter schlimm. Ca. eine halbe Stunde vor Marseille kamen wir dann in irgendeinem Provinbahnhof wieder zum Halt. Die bekannte Lautsprecherstimme, war übrigens mal männlich und mal weiblich, man hat sich da wohl immer abgewechselt sonst wäre dem einen der Mund zu trocken geworden vom ganzen reden und Ansagen machen. Als Ansage kam dann das es Probleme in dem vor uns liegenden Abschnitt Probleme mit dem Strom in der Oberleitung gab. Dort standen wir dann ungefahr eine viertel Stunde. Alles in allem kamen wir dann mit einer Verspätung von fünfzig Minuten in Marseille an, also gegen halb drei nachmittags.

Mein Zug war mittlerweile weg und ich schaute mich nach Alternativen um. Einen Aufenthalt von neunzig Minuten musste ich mindestens hinnehmen. Vorher ging ich noch an einen Verkaufsschalter im Bahnhof und fragte nach, welchen Zug man denn als nächstes nach Nizza nehmen kann. Mir wurde gesagte das der nächste Zug kurz nach halb vier fährt. Der Mann am Ticketschalter hat mir dann noch eine Bestätigung geschrieben das mein Zug Verspätung hatte und somit konnte ich dann mit dem nächsten Zug mitfahren und da dass ja ein TGV war musste ich etwas vorzeigen können, weil diese ja reservierungspflichtig sind.

Ankunftszeit in Nizza war dann kurz nach neunzehn Uhr. Mein Gastgeber war so nett mich vom Bahnhof abuholen, sonst wäre ich noch eine halbe Stunde vom Bahnhof bis zu seiner Wohnung unterwegs gewesen.

aus dem Zug fotografiert, zwischen Marseille und Nizza

aus dem Zug fotografiert

aus dem Zug Richtung Nizza fotografiert

bei Cannes, wo die Filmfestspiele letztens waren

auch noch bei Cannes, westlich von Nizza

hinter Cannes, Blick auf Nizza und die dahinterliegenden Berge

ein weiterer Blick auf Nizza und die Berge

Abends gab es dann noch was zu essen und ein bischen Zeit vorm Laptop. Das soll es gewesen sein für heute und mal sehen was es morgen in und um Nizza zu sehen gibt. Bis dann.



Montag, 5. Juni 2017
Vierter Tag/Quatrìeme Jour
Hallo da bin ich wieder. Heute meine Erlebnisse vom vierten Tag meiner Reise. Es geht nach Bordeaux und nach Arcachon, welches direkt am Meer um die fünfzig Kilometer südwestlich von Bordeaux und Pessac liegt.

Nach dem aufstehen gegen acht Uhr habe ich zusammen mit meinen tollen Gastgebern Frühstück gemacht. Gegen halb zehn habe ich mich zum Bahnhof von Pessac begeben um von dort die Straßenbahn in Richtung Bordeaux zu nehmen.

in Bordeaux aus der Straßenbahn aufgenommen

Brücke ueber die Garonne in der Nähe der Cité du vin

Mein erstes Ziel war die Cité du vin. Übersetzt die Weinstadt, welche ein großes Gebäude mit einer architektischen Meisterleistung darstellen soll. Dort kann man etwas über die Geschichte des Weines in der ganzen Region um Bordeaux erfahren, so eine Art Weinmuseum. Außerdem gibt es noch einen Shop in dem man Wein und allerhand Sachen die mit Wein zu tun haben kaufen kann.

die Cite du vin, Weinstadt

Danach bin ich in Richtung Hafen gelaufen und habe mir den alten U-Boot Hafen angeschaut. Ein Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg. Von dort starteten damals U-Boote in Richtung Atlantischer Ozean.

die alten Uboot Bunker aus dem zweiten Weltkrieg

und aus diesem Hafenbecken sind die Uboote damals in die Garonne gefahren und von dort in den Atlantik

Als ich damit fertig war bin ich zurück zur Straßenbahn und habe mich wieder auf den nach Pessac gemacht.

Dort sagten mir meine Gastgeber das sie heute in Richtung Arcachon wollen und fragten mich das sie mich bis nach Arcachon mitnehmen können. Das passte also ganz gut. Nach ein paar Minuten Vorbereitung ging es dann mit dem Auto los. Meine Gastgeber haben mich am Bahnhof in Arcachon abgesetzt und sind dann zu Ihrem Ziel südlich von Arcachon gefahren.

der Bahnhof Arcachon

Am Bahnhof kaufte ich noch schnell mein Rückfahrticket und danach ging es Richtung Strand.

ein Casino direkt am Strand von Arcachon

Nach fünf Minuten Fußweg war der Strand erreicht.

dies ist eine Bucht von der es raus in Richtung Atlantik geht

Bassin de Arcachon, Becken von Arcachon

eines der Piers

eine der kleinen Faehren die dort in der Bucht hin und herfahren

kleine Boote in der Bucht

Ein paar Bider später lief ich noch etwas der Strandpromenade lang und auf einen der dortigen Piers um den Ausblick aufs Wasser zu genießen und noch ein paar Fotos zu schießen. Dann ging es wieder zurück in Richtung Bahnhof und nahm den nächsten Zug zurück nach Pessac.

im Bahnhof von Arcachon

im Bahnhof von Arcachon

dort geht es aus den Bahnhof raus

In Pessac angekommen bin ich noch schnell in der Nähe des Bahnhofs in den Supermarkt gegangen um mir etwas zu essen und trinken zu holen.

So geht auch dieser Tag langsam zu Ende und wir hören uns morgen wieder.



Dritter Tag/Troisieme Jour
Hallo an alle, der dritte Tag rum und hier kommen die Erlebnisse des Tages.

Gegen halb sieben bin ich heute morgen aufgestanden, ich war schon irgendwie müde. Eine Dusche hat geholfen um auf die Beine zu kommen. Danach räumte ich meine Sachen wieder in meine Taschen und Koffer um um danach noch eine kurze Unterhaltung mit dem Gastgeber zu führen um dann Au Revoir zu sagen.

Also machte ich mich auf den Weg zurück zum Bahnhof von Bagneux. Ich fuhr wieder nach Paris rein und stieg in der Station Denfert-Rochereau um, um zu der Metrolinie sechs zu kommen. Mit dieser fuhr ich zum Gare Montparnasse, denn dort sollte meine Reise weiter gehen.

der Turm im Pariser Stadteil Montparnasse, beim Bahnhof Montparnasse

Dort angekommen holte ich mir was zum ein Baguette belegt mit Schinken und Käse zum Preis von 4,95 Euro (viel zu teuer wenn ihr mich fragt). Dann besichtigte ich noch den Bahnhof weil ich noch etwas Zeit hatte bis der Zug losfuhr.

en Gare Montparnasse, im Bahnhof Montparnasse

Abfahrt des Zuges war dann gegen halb zehn. Raus aus Paris und Richtung Südwesten. Lange Zeit sieht man nur große Felder und ab und zu mal ein paar Autos und Bäume, nicht sehr berauschend also.

irgendwo im nirgendwo
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unterwegs in Richtung Südwestfrankreich bei Tours bzw. Poitiers

im TGV alles modern eingerichtet

TGV als Doppelstockzug

Ankunft in Bordeaux gegen 13 Uhr. Da meine Gastgeber erst gegen 16 Uhr daheim waren habe ich mir am Bahnhof in Bordeaux noch etwas Zeit gelassen.

vorm Bahnhof Bordeaux Saint-Jean

Nachdem ich auf Toilette war bin ich noch ins McDonalds im Bahnhof gegangen. Gegen 15 Uhr ist dann mein Zug nach Pessac gefahren. Diese Fahrt dauerte ganze fünf Minuten da Pessac gleich an Bordeaux grenzt. Dort angekommen lief ich nun zu meiner neuen Unterkunft.

Ich wurde freundlich empfangen und wir unterhielten uns eigentlich den ganzen restlichen Tag. Sie mögen es genauso wie ich neue Leute kennenzulernen und deswegen passt das richtig gut.

Mir wurde sogar eine gutes Abendbrot serviert mit allem drum und dran. Vorspeise, Hauptgang und ein Eis zum Nachtisch. Das fand ich richtig klasse.

Vorspeise waren geschnittene Baguettescheiben mit gebratenen Gemüse drauf und einer Scheibe Käse. Das ganze fünf Minuten in den Ofen und fertig. Quasi eine Art Fingerfood. Der Hauptgang war eine Art Blätterteig als Boden und drauf kam Schinken mit Rührei. Dazu ein paar Gewürze und geriebener Käse rundete das ganze ab. Das ganze eine halbe Studen im Ofen und et voíla, fertig. Es war richtig lecker. Als Dessert gab es ein paar Kugeln Eis mit Schokosoße und einigen Bananenstücken garniert. Alles in allem ein gelungenes Essen.

Nach vielen Anekdoten über Deutschland und Frankreich ging es dann kurz vor Mitternacht zu Bett. Mehr gibt es dann morgen wieder. Gute Nacht.