Hallo da bin ich wieder. der zweite Teil meiner Reise beginnt. Jetzt gehts auf nach Italien.
Aber noch sind wir in Frankreich, nämlich in Nizza. Nachdem ich am Donnerstag morgen gegen halb acht aus dem Bett bin hatte ich Frühstück gegessen und mich im Bad fertig gemacht. Mein Gastgeber hatte mich schon am Vorabend verabschiedet da er die Nacht nicht bei sich zu Hause verbracht hatte. Also ging es gegen halb neun los Richtung Bahnhof Nice Riquier, einem kleineren Bahnhof Richtung Osten aus der Stadt raus.
Dort angekommen hatte ich noch ca. zwanzig Minuten Zeit bis der Zug kam, als hieß es etwas warten. Nachdem der Zug dann kam war er total überfüllt, also war mir ein Stehplatz gewiss. Naja dachte ich mir, die Fahrt nach Ventigmilia, dem ersten Bahnhof auf italienischer Seite dauert ja nicht lange. Doch so lange musste ich garnicht stehen. Als wir in Monaco Monte-Carlo angekommen waren wurde der Zug doch recht leer. Es saß danach sogut wie niemand mehr im Zug, den Sitzplatz konnte ich mir quasi aussuchen.
In Ventigmilia angekommen hatte ich noch etwas eine Stunde Zeit bis mein Intercity in Richtung Mailand losfuhr. Ich vertrat mir noch ein bischen die Beine im Bahnhof und vor dem Bahnhof, danach ging es wieder Richtung Bahnsteig und da der Zug schon da stand konnte man auch schon einsteigen. Gegen elf Uhr am Vormittag ging es dann auch los. Eine längere Zeit nur an der italienischen Mittelmeerküste entlang, diese verließen wir dann nachdem wir in Genova Principe, dem einen der beiden größeren Bahnhöfe in Genua in Richtung Norden fuhren. Gegen fünzehn Uhr am Nachmittag mit etwas Verspätung kam ich dann in Milano Centrale an.
Da ich seit dem Frühstück nichts gegessen hatte habe ich mir erstmal was zu essen gesucht. Nach dem essen wollte ich mir italienische Briefmarken besorgen, doch die auf dem Postamt haben nicht so richtig begriffen was ich wollte bzw. wollten nicht begreifen. Ich kann diese ja auch noch später besorgen, dachte ich mir so.
Den Bahnhof noch zu begutachten war natürlich auch ein Muss, die Haupthalle ist wirklich ein Genuss sie anzusehen. Diese ganzen Verzierungen sind wirklich toll. Nach dem ganzen bestaunen habe ich mich auf einen der ganzen Stühle gesetzt und erstmal das ganze Geschehen auf mich wirken lassen.
Die Zeit verstrich so langsam und ich wollte mir bevor es Richtung Zug ging noch etwas zu essen für die Fahrt besorgen, es war bereits nach neunzehn Uhr. Meine Wahl fiel auf ein Stück Pizza, was sonst in Italien, nicht wahr. Danach macht ich mich auf den Weg in Richtung Zug. Wie so viele andere die auch mit einem Zug fahren wollten wartete ich dann vor einer der großen Anzeigtafeln darauf auf welchem Gleis denn mein Zug losfuhr. So eine Viertelstunde vor der geplanten Abfahrt des Zuges wurde eine Verspätung von zehn Minuten angezeigt. Na gut, zehn Minuten gehen ja noch dachte ich mir. Dann wurden aus zehn Minuten auf einmal dreißig. Wie kann so eine Verspätung passieren wenn der Zug hier losfährt. War mir nicht so ganz klar. Als dann aus den dreißig dann fünfundvierzig Minuten wurden dachte ich mir das kann ja heiter werden. Kurz darauf wurde dann endlich das Gleis neunzehn angezeigt. Und eine große Welle von vielen Personen die eben noch alle mit nach oben geneigten Kopf auf die Anzeigetafeln geschaut haben setzte sich in Bewegung. Alles in allem fuhr der Zug dann mit fünfzig Minuten Verspätung um einundzwanzig Uhr los.
Ich aß meine kalte Pizza und habe noch etwas in meinem Buch gelesen und irgendwann war auch Zeit fürs Bett.
Und bis zum nächsten Tag. Bis dann.
tycoon83 am 10. Juni 17
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